
Am Samstag hab ich, seit sechs Jahren das erste Mal, Daniela getroffen. Ein Schuelgspändli aus dem Englischunterricht von Schottland. Es war interessant zu erfahren mit wie viel Feingefühl man einem Chef einen Jobwechsel ankündigen kann. Hätt ich Ihr nicht zugetrautJ. Nach zwei Stunden plaudern gingen wir dann ins Kino. Sie ins Kapitol, ich ins Modern.

Sie Mama Mia, ich Batman. Ich glaube meine Wahl war besser. Nach dem Film zog ich mit Hasli nochmals ins Parterre. Der Niggu spielte den müden Mann und zog zurück nach Basel. Im Parterre gab’s dann nochmals etwas gegen den Durst. Schliesslich war es noch nicht so spät und ich musste ja erst um 6.30 Uhr aufstehen. Um 00.30 Uhr war im Parterre dann aber endgültig Ladenschluss. Aber nicht in der Bar59. Irgendwie konnte mich der Hasli überreden auch noch mitzugehen. Er hatte auch einen guten Joker in der Hand. In der Bar59 lief Drum and Bass.

Das mag ich ganz besonders und das kriegt man nur so selten in Luzern. Leider war die erste Stunde recht schwach. Der MC war voll uncool und der DJ passte mir auch nicht. Es besserte sich aber mit dem DJ-Wechsel. Es kam sogar richtig Freude auf. Etwa um 3.00 Uhr musste ich dann aber nach Hause. Meine Zeit zum schlafen wurde immer kürzer. „Es chliises chauts Plättli“ musste es dann aber schon noch sein. Ich hab mir das als eine Art vorgezogen Frühstück angesehen. Um 3.30 Uhr war Lichterlöschen.

Pünktlich um 7.15 Uhr kamen Beni und Sybille mit dem Auto in Luzern an um mich aufzuladen. Mein Zustand war für eine strenge Wanderung leider noch nicht ganz ideal. Die Ersten 1800 Höhenmeter bis auf den Uri Rotstock waren ziemlich hart. Hab’s aber ohne Abschleppseil aus eigener Kraft geschafft.

Das Panorama vom Gipfel war Weltklasse. Der Weg nach unten, fast so anstrengend wie der nach oben, war auch lustig. Auf dem Schnee hat’s mich oftmals fast und einmal richtig zu Boden gehauen. Etwas später dann auch noch auf dem Gras. Vielleicht war ich einfach zu müde.

Auf der Autofahrt zurück nach Luzern war ich dann endgültig am Arsch.
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