Montag, 26. Mai 2008
ふたりはいつも
Samstag, 24. Mai 2008
Frosch, Kröte und Schildkröte
Gestern waren wir wieder im Karaoke-Restaurant. Diesmal ist sogar ne Lehrerin mitgekommen. Emiko-Sensei ist genau zwei Tage älter als ich (die mit dem grossen und kleinen Bier), singt aber um viele Jahre besser als ich. Vielleicht muss ich einfach jede Woche üben gehen. Der Apfel fällt ja nicht weit vom Stamm, mein Papi hat’s auch in den Männerchor geschafft.
Die Karaokeabmachung war ganz einfach, für jeden Song den ich singe macht die Manu die Schildkröte. Bettina hab ich auch erwischt als sie die Schildkröte machte.
Diese Woche hab ich noch zwei Artikel entdeckt die wir in der Schweiz nicht brauchen.
1. Seife aus dem Kaffirahmportiönli.
2. Pudding Shake aus dem Getränkeautomat. Der Schmeckt nicht gut und trinkt sich schlecht wegen dem Möcken.
Sonntag, 18. Mai 2008
Super Wochenende
1. Gas muss nicht ausgeschaltet werden. Das sollte automatisch passieren.
2. So schnell wie möglich unter einen Tisch kriechen.
3. Sich an einem Tischbein festklammern weil dieser sonst wegrutschen könnte.
In den Videoanalysen konnten wir dann sehen was wir richtig gemacht hatten und was falsch war. Die erste Gruppe versuchte irgendwie das Gas am Kochherd auszuschalten und war deshalb viel zu spät unter dem Tisch. Nach diesem Simulationsbeben muss ich sagen dass meine Real erlebten Beben wirklich nur ganz schwach waren obwohl vom einten sogar in der Schweizer Tagesschau berichtet wurde..
Nach dem Erdbeben kommt das Feuer. Ich als „Ex Feuerwehrmann“ konnte bei der Feuerlöscherübung ein bisschen Fotografieren.
Mit dem Feuer kommt der Rauch. Deshalb war der letzte Aktivposten das Rauch-Labyrinth. Das war nicht so speziell. Das Instruktionsvideo war aber lustig. Immer wenn ein Strichmännchen irgendwas Falsches gemacht hatte wurde es grün und ein Heiligenschein stieg auf.
Am Schluss zeigten sie uns noch einen japanischen 3D Katastrophenfilm (ohne Godzilla) mit Happyend.
Nach dem Katastrophencenter gingen wir fein Essen. Nach dem Essen gings in ein Karaokerestaurant. Eigentlich wollte ich das ja unbedingt vermeiden. Zu fünft sperrten wir uns in einem etwa 3.5x2.5m klein Raum ein. Es war schrecklichlustig. Irgenwann hatten mich die anderen so weit dass ich versuchte Wild Horses von den Rolling Stones zu interpertieren. Das war dann nur noch schrecklich. Angle of Deadh von Slayer hab ich dann auch noch versucht. Zirka um 22.00Uhr verliessen wir das Lokal mit einem ziemlichen „Terggu“.
Am Samstag musste ich früh aufstehen. Trainingsweekend war angesagt. Mit dem Velo kämpfte ich mich zum Versammlungsplatz. Zum Glück waren die Trainings für die Kinder ausgelegt und nicht so anstrengend (alle 20 Minuten 10 Minuten Pause). Ich hatte das Gefühl, dass mir bei jedem Schlag den ich machte, ein Anderer mit ner Keule eins zurückgab. Vor dem Nachtessen war noch Ofuro Time. Das Thermometer das im Wasser war zeigte 45C. Für mich war es fast unerträglich heiss. Die japanischen Kinder fanden das aber ganz normal und tauchten und spielten im Wasser. Nach dem Nachtessen wurden die Erwachsen ins Zimmer der Senseis geholt. Die hatten auf dem Tatamiboden Tische und ein zweites Nachtessen parat gemacht. Von 19.00 bis 24.00Uhr haben wir da gegessen und vor allem getrunken. Die Verständigung wurde mit jeder Stunde besser. Das Hauptthema war natürlich Karate. Die wollten mich ständig zum Shotokan-Stil bekehren. Leider durfte ich keine Fotos machen. Von all dem Bier, Vodka Lemon aus der Dose und dem Choju aus der Magnumflasche waren wir alle wirklich blau. Die kleinen Japaneraugen waren gar nicht mehr zu sehen. Der jüngste Sensei wollte mich um Mitternacht noch zu einem Sparingkampf auffordern, konnte aber nicht mehr aufrecht stehen. Heute kam der dann auch nur noch zum Abschlussfoto.
Alles in allem hab ich das Wochenende gut überstanden. Während dem Schreiben von diesem Text ist mir aber aufgefallen, dass ich oben auf dem Handgelenk eine komische Beule habe. Mal sehen wie es sich entwickelt. Bis jetzt tuts nicht weh.
Mittwoch, 14. Mai 2008
Schönwetterperiode
Wieder zum Wetter. Ich bin jetzt auf den Sommer gespannt. Soll ja richtig heiss werden. Sommer heisst aber auch Regenzeit.
Samstag, 10. Mai 2008
Oder doch nicht?
Ab jetzt nur noch in japanisch
わたしはステファンです
わたしのかぞくは四人がいます。母と父と一人きょうだい。母のなまえはリチア.50さいです。父のなまえはルエヂで53さいです。わたしのいもうとはベッチナです。ベッチナは27さいです。わたしたちが二年前ねこがいました、けれども今でわいません。わたしのりょうしんはベロムンステルに住んでいます。ベルムンステルは小さいまちです。じんこうは2500人ぐらいです。小さいけれどもいいとしずかなまちです。父はベロムンスルのゆうびんきょくか長です。いもうとはランエンタルに住んでいます。びょういんのはたらいてです、けれどもいしゃでわありません。
わたしはルゼルンに住んでいます。じゅうしゃは
Stefan Galliker
Grüneggstrasse 36
6005 Luzern
Schweiz
です。ルセルンはスイスの大きいまちです。けれどもルセルンはズリックより小さいです。ルゼルンの人こうは4万人です。ふるいでもいいまちです。わたしはsrsのつとめてです。Srsは小さい会社のインターホンです。今、二人会社いんがいます。わたしはかい会社です。わたしのうちは会社からあるいて20分間かかります。じてんしゃで5分間かかります。けれども会社からうちまで10分間ぐらいかかります。うちは会社より上です。
ステファン・ガリカー
Dienstag, 6. Mai 2008
Goldene Woche
Am Montag gingen wir in den Yasakuni Schrein. Das sei einer der politisch umstrittensten Plätze in Japan. In dem Schrein werden japanische Soldaten geehrt. Viele asiatische Länder sehen in den Soldaten aber keine Helden sondern Kriegsverbrecher. Jedes Jahr kommt es zu Demonstrationen wenn der Kaiser den Schrein besucht. Nach dem Besuch des Schreines gingen wir in das Yasakuni Museum das die kriegerische Geschichte Japans aufzeigte. Besonders eindrücklich waren die Fotos von all Kamikazepiloten die im zweiten Weltkrieg eingesetzt wurden.
Nach dem Museum gingen wir am Budokan, ein riesige Halle für Kampfsport, vorbei in den Kaiserpark. In den Parks merkt man gar nicht dass man mitten in einer Grossstadt ist. Bis jetzt sah ich erst drei Pärke, die drei waren aber immer riesengross, still und sehr sauber. Nach der Stille kam dann wieder der Grossstadtlärm. Es war ein guter Tag.
Heute ging ich mit Liusan, Bettina und Freund und Manu und Freund nach Tokyo. Zuerst gingen wir in den Uenopark. Ich war vorher schon mal dort, den See hab ich aber erst gefunden. Der Uenopark ist einer der grössten Parks in Tokyo. Neben dem See ist auch noch ein Zoo drin. Von Ueno aus gings dann zum eigentlichen Ziel des Tages, Asakusa. Vom Bahnhof bis zum Tempel wärs eigentlich nicht so weit gewesen. Ich rechnete mit etwa 10 Minuten Fussmarsch. Irgendwann fragte ich dann eine alte Frau nach dem Weg. Das geht so: sumimasen, asakusawadokodesuka. Darauf kam dann auch gleich mit einer Antwort die ich hinten und vorne nicht verstand. Sie und ihr Mann führte uns dann zum Tempel. Sie war 73 Jahre alt, er 80. Wenn sie langsam sprachen konnte ich sie sogar verstehen, mit den japanischen Antworten war ich aber immer zu langsam. Zum Glück verstanden sie auch ein bisschen Englisch. Er ist, trotz seinem Alter, immer noch als Jazz-Tennor-Saxaphonist unterwegs. Auf dem ganzen Weg hat die Frau immer wieder Süssigkeiten gekauft die wir unbedingt probieren mussten. Am Schluss gingen wir noch zusammen ein Bier trinken, aber nicht mal das haben sie uns bezahlen lassen. Als wir uns von den beiden verabschiedeten waren wir etwa drei Stunden zusammen unterwegs.
Montag, 5. Mai 2008
Crevette
Darum duschen. Dass das Bad heiss ist hatte ich schon gelesen. Dass es so heiss ist hab ich aber auch nicht geglaubt. Wenn es Eiswasser gewesen wäre, hätte ich weniger lange gebrauch um in der Wanne platz zu nehmen. Nach dem Bad war ich rot wie ne Crevette, irgendwie hat’s aber auch gut getan.
Man sagt ja dass die Japaner kleiner sind als die Europäer. Wieso sie den Wasserhanen 40 cm über Boden haben müssen weiss ich noch nicht. So klein sind sie nun auch wieder nicht.
Die Badewanne ist auch nicht wie bei uns. Die ist viel tiefer, dafür kürzer. Ich kann darin sitzen und meine Schultern sind grade noch unter Wasser.
Ihr Kinderlein kommet
Samstag, 3. Mai 2008
Woche vier
Am Donnerstag stiegen die Benzinpreise um +/-40 Yen. Jetzt kostet der Treibstoff wieder etwa gleich viel wie in der Schweiz. Am Mittwoch kamen in den News Bilder von Tankstellen aus dem ganzen Land. Alle Japaner wollten den Tank nochmals Steuerfrei füllen.
Sonst war an der letzten Woche nichts Besonderes. Ich lernte viel, das brachte aber irgendwie nicht den gewünschten Erfolg. Eventuell kann ich über das Wochenende etwas aufholen. Wegen der „Goldenen Woche“ geht die Schule erst am Mittwoch wieder los.