Montag, 28. April 2008
biru o kudasai
Samstag, 26. April 2008
Unsere Schulklasse
Die Klasse von links nach rechts. Leesan, Huangsan, Kensan, Cheensan, Liusan, Kimsan, Manuelasan (andere Klasse, wegen der schönen deutschen Sprache aber oft bei uns), Bettinasan, Liaosan, Sederasan und Parksan. Das „san“ muss sein, sonst wär das unhöflich.
Mit dem Velo im Gegenverkehr
Mein Fahrrad ist so eins wie jedes andere. Wir haben es am Schutzblech extra angeschrieben damit ich am Bahnhof nicht allzu lange suchen muss. Da es hier keine Hügel hat braucht man keine Gangschaltung. Es ist halt ein Fahrrad das nur das nötigste hat, Vorderlicht, Katzenauge auf der Hinterseite, Klingel und Chörbli.
Montag, 21. April 2008
Trinken
Zum Nachtessen trinken wir oft ein Bier. Aber aufgepasst, das schmeckt nur wie Bier eigentlich ist es ein Bierimitat. Richtiges Bier ist in Japan wegen den Steuern ziemlich Teuer. Das Imitat ist fast gleich lecker wie unser Eichhof, da es aber anders hergestellt wird als normales Bier, fällt es in eine andere Steuerklasse und kann günstiger verkauft werden. Im Restaurant kostet eine Stange etwa 5 Franken, eine normale Mahlzeit etwa 7 Franken. Irgendwie stimmt dann das Verhältnis nicht mehr.
Nach dem heutigen Nachtessen probierten wir noch einen Schnaps der Kazuo vor einiger Zeit selbst gemacht hatte. Zuerst hatte ich den Eindruck, dass unser Kräuterschnaps auch so schmeckt. Nachdem wir dann aber einen richtigen Chrüter probierten musste ich meine Meinung ändern. Der von Kazuo war viel bitterer. So oder so, ich mag beide nicht besonders gerne.
Weil wir den Keller schon mal offen hatten, probierten wir noch von einer anderen Flasche. Es war eine Art Likör mit japanischen Zwetschgen. Die Flasche hatte Kazuo im Jahr 1981 abgefüllt. Das war ein feiner Tropfen. Süss und ein bisschen sauer.
Nach dem Alkohol machte ich mir dann noch einen Kaffee. Normalerweise mach ich den mit der Kaffeemaschine (die gleiche wie wir im Büro haben). Heute gabs aber einen Filterkaffee aus dem Portionenbeutel mit Einweghalter. Der war ganz in Ordnung. Neben dem Maschinenkaffe und dem Portionenkaffee gibt es hier an jeder Strassenecke noch Getränkeautomaten mit Dosenkaffee. Die Automaten sind in der Regel mit etwa 20 verschieden Getränkesorten aufgefüllt. Meistens nimmt der Kaffee mehr als Hälfte des Sortiments ein. Es gibt Kaffee in allen Sorten. Stark, schwach, mit Zucker, ohne Zucker, mit Milch, ohne Milch, heiss oder kalt. Mit den Heissen ist eventuell schon bald Schluss. Da der Sommer langsam am kommen ist, werden die Automaten umgestellt. In Abiko, da gönn ich mir oft ne Dose, wurden heute die roten Schilder (bedeutet heiss) entfernt und durch blaue (kalt) ersetzt. Alles in allem kann man sagen dass der Dosenkaffee nicht besonders gut schmeckt. Ich gebe die Hoffnung aber nicht auf und probier weiter. Die Dosen sind übrigens nicht aus ALU sondern aus einem viel festern Material. Da steht irgend was wie SUCHIIRU drauf. Ich hab keine Ahnung was das ist, ist mir auch egal.
Sonntag, 20. April 2008
Karatetraining
Meinen Joggingvorsatz konnte ich für diese Woche einhalten, sogar noch übertreffen. Das ist meine Trainingsroute. Wegen dem Nebel wusste ich Teilweise nicht recht wo ich war, am Schluss fand ich dann aber doch noch nach Hause.
Donnerstag, 17. April 2008
Zwei neue Erfahrungen
Die zweite Erfahrung war auch gut, ich werde aber versuchen diese in Zukunft zu vermeiden. Um cirka 19 Uhr stieg ich in Nippori in die Joban Line ein und machte mich auf den Heimweg. Ich glaub es waren etwa sechs erwachsene Personen pro Quadratmeter im Zug.
Dienstag, 15. April 2008
Sport
Ich habe mir vorgenommen jeweils am Samstag und Sonntag mit Kazuo joggen zu gehen. Bisher konnte ich den Vorsatz sogar einhalten, ich bin ja erst seit 1 ½ Wochen hier.
Am letzten Samstag war ich noch mit Kochi im Kendotraining. Eigentlich wollte ich nur mal schauen was da so abgeht. Ein Sensei forderte uns dann aber zum mitmachen auf. Alle Zuschauer, hauptsächlich Frauen die ihre Kinder ins Training brachten, bekamen ein Holzschwert. Wir übten das einfache Vor- und Rückwärtsgehen, das Schreien und natürlich das Zuschlagen. Als die Mütter mit ihren Kindern dann gegangen waren, trainierten die Erwachsenen noch weiter. Ich durfte dann nochmals kurz mitmachen. Der Lehrer stand still und ich konnte ihm mit einem richtigen Bambusschwert auf den Kopf und die Hände klopfen. Er hatte natürlich einen Helm und Handschuhe an. Mal sehen ob ich am kommenden Samstag wieder gehen werde.
Auf jeden Fall gehe ich am Sonntag ins Karatetraining. Darüber werde ich dann später mal schreiben.
Sonntag, 13. April 2008
Steuern
Samstag, 12. April 2008
Erste Schulwoche
Unsere Klasse bestand ursprünglich aus zwölf Leuten. Bettina aus Deutschland, Ken aus Kanada, Sederan aus Madagaskar und die anderen sind aus Korea und Taiwan. Die heissen alle so ähnlich wie Lee, Liao, Lui und Huang. Ich kann die kaum unterscheiden. Alles in allem haben wir eine lustige Klasse. Die Asiaten unter uns sind extrem aufnahmefähig. Ich glaub die haben alle schon Vorkenntnisse.Die Lehrpersonen sind auch ganz nett. Die sprechen von Anfang bis Ende nur japanisch. Sie betreten das Schulzimmer mit eine Konnichiwa gefolgt von irgendetwas das noch keiner von uns Anfänger versteht. Dann geht’s los mit dem Unterricht. Nach 45 Minuten schellt dann die Pausenglocke. Die Lehrerin sagt dann irgendwas unverständliches gefolgt von sayounara und verschwindet.
Donnerstag, 10. April 2008
WC
Dienstag, 8. April 2008
Golf
Zwei Melonen
Erster Schultag
Weg nach Tokyo Shibuya
Die Schranke geht auch nicht auf wenn man das Ticket falsch in den Schrankenautomat hält. Dann verstopft der nämlich und ein uniformierter Herr kommt und kontrolliert die Maschine. Ich habe schnell gelernt, dass man den kleinen Papierstreifen immer längsweg einführen muss, quer ist nicht gut.
Schlafen
Staubmasken
JOYFUL HONDA
Den Stecker haben wir übrigens nicht mitgenommen da Kazuo anrief und sagte dass er solche Stecker zu Hause habe.
Erste Schritte in Japan
Brigitte hatte schon fast Angst es sei etwas schief gelaufen. Ich fand sie dann mit etwas über einer Stunde Verspätung am Ausgang des Flughafens. Sie fuhr mich dann über Landstrassen zu Ihr nach Hause. Das Mittagessen haben wir im Supermarkt geholt. Der Laden ist nicht grösser als als die Coop in der Neustadt, hat aber ein gewaltiges Angebot an Fertiggerichten und Fischen. Für mich gab es frittiertes Poulet mit einer Currysauce und Reis, danach die erste Portion Sushi und ein paar Stücke von einer Fischwurst mit Bohnen.
Nach dem Mittagessen sind wir mit den Velos zum Bahnhof gefahren um die Monatstickets für meinen Schulweg nach Tokio zu holen. Wir haben es zuerst am sprechenden Automaten versucht. Als das nicht funktionierte kam eine Frau mit einer STAFF Jacke und hat uns beraten. Am Schluss sind wir, ohne Tickets, wieder nach Hause gefahren. Es hat geheissen wir sollen mit dem Kauf noch warten. Eventuell bekomme ich einen Studentenausweis, dann wird alles günstiger.
Von Wien nach Tokio Narita
Flug von Zürich nach Wien
Ciao zäme. Mit ca. 30 Minuten Verspätung ging mein erster Flug für den Tag von Zürich nach Wien. Den kurzen Flug konnte ich von einem Fensterplatz mit Notausgang geniessen. Neben mir sass ein älterer Herr aus Konstanz. Er hat mir erzählt dass er niemals nach Japan gehen könne, weil er da verhungern würde. Er muss immer ganz genau wissen was im Essen eingebaut ist. Dazu kommt, dass er Fisch und Poulet nicht mag. Arme Cheib.
Trotz dem verspäteten Start in Zürich kamen wir fast pünktlich in Wien an. Dort ging es dann nach etwa einer Stunde Wartezeit auch gleich ins nächste Flugi. Im Wartesaal wärs eingentlich viel gemütlicher gewesen als in dem engen Sitz 31F. Aber wenn die flotten Fräuleins schon zum einsteigen bitten, dann gehorcht man halt.