1. Gas muss nicht ausgeschaltet werden. Das sollte automatisch passieren.
2. So schnell wie möglich unter einen Tisch kriechen.
3. Sich an einem Tischbein festklammern weil dieser sonst wegrutschen könnte.
In den Videoanalysen konnten wir dann sehen was wir richtig gemacht hatten und was falsch war. Die erste Gruppe versuchte irgendwie das Gas am Kochherd auszuschalten und war deshalb viel zu spät unter dem Tisch. Nach diesem Simulationsbeben muss ich sagen dass meine Real erlebten Beben wirklich nur ganz schwach waren obwohl vom einten sogar in der Schweizer Tagesschau berichtet wurde..
Nach dem Erdbeben kommt das Feuer. Ich als „Ex Feuerwehrmann“ konnte bei der Feuerlöscherübung ein bisschen Fotografieren.
Mit dem Feuer kommt der Rauch. Deshalb war der letzte Aktivposten das Rauch-Labyrinth. Das war nicht so speziell. Das Instruktionsvideo war aber lustig. Immer wenn ein Strichmännchen irgendwas Falsches gemacht hatte wurde es grün und ein Heiligenschein stieg auf.
Am Schluss zeigten sie uns noch einen japanischen 3D Katastrophenfilm (ohne Godzilla) mit Happyend.
Nach dem Katastrophencenter gingen wir fein Essen. Nach dem Essen gings in ein Karaokerestaurant. Eigentlich wollte ich das ja unbedingt vermeiden. Zu fünft sperrten wir uns in einem etwa 3.5x2.5m klein Raum ein. Es war schrecklichlustig. Irgenwann hatten mich die anderen so weit dass ich versuchte Wild Horses von den Rolling Stones zu interpertieren. Das war dann nur noch schrecklich. Angle of Deadh von Slayer hab ich dann auch noch versucht. Zirka um 22.00Uhr verliessen wir das Lokal mit einem ziemlichen „Terggu“.
Am Samstag musste ich früh aufstehen. Trainingsweekend war angesagt. Mit dem Velo kämpfte ich mich zum Versammlungsplatz. Zum Glück waren die Trainings für die Kinder ausgelegt und nicht so anstrengend (alle 20 Minuten 10 Minuten Pause). Ich hatte das Gefühl, dass mir bei jedem Schlag den ich machte, ein Anderer mit ner Keule eins zurückgab. Vor dem Nachtessen war noch Ofuro Time. Das Thermometer das im Wasser war zeigte 45C. Für mich war es fast unerträglich heiss. Die japanischen Kinder fanden das aber ganz normal und tauchten und spielten im Wasser. Nach dem Nachtessen wurden die Erwachsen ins Zimmer der Senseis geholt. Die hatten auf dem Tatamiboden Tische und ein zweites Nachtessen parat gemacht. Von 19.00 bis 24.00Uhr haben wir da gegessen und vor allem getrunken. Die Verständigung wurde mit jeder Stunde besser. Das Hauptthema war natürlich Karate. Die wollten mich ständig zum Shotokan-Stil bekehren. Leider durfte ich keine Fotos machen. Von all dem Bier, Vodka Lemon aus der Dose und dem Choju aus der Magnumflasche waren wir alle wirklich blau. Die kleinen Japaneraugen waren gar nicht mehr zu sehen. Der jüngste Sensei wollte mich um Mitternacht noch zu einem Sparingkampf auffordern, konnte aber nicht mehr aufrecht stehen. Heute kam der dann auch nur noch zum Abschlussfoto.
Alles in allem hab ich das Wochenende gut überstanden. Während dem Schreiben von diesem Text ist mir aber aufgefallen, dass ich oben auf dem Handgelenk eine komische Beule habe. Mal sehen wie es sich entwickelt. Bis jetzt tuts nicht weh.
1 Kommentar:
Hoi Stefan, hast du gemerkt, dass du der einzige auf dem Foto bist, der lächelt, bzw. die Zähne zeigt. Du bist auch der einzige mit Brustbehaarung, *g* .
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