Mittwoch, 9. Juli 2008

Buuredüütsch

Die Kanadier sind jetzt in Tokyo. Gesten bin ich mit denen aber noch nach Himeji gefahren um das dortige Castel anzuschauen. Es ist ein Mordsteil. Es steht in der jetztigen Ausführung seit 1580. Eines der letzten Originalschlösser. Von den wenigen sogar noch das Grösste. Die Holzkonstruktion ist wunderschön aufgebaut. Alle 654 Nägel die für die tragende Konstruktion benötigt wurden sind mit Blumen oder Ornamenten abgedeckt. Im obersten Stockwerk sollen die Abdeckungen sogar aus Gold sein. Leider hab ich’s verpasst die goldenen zu Fotografieren. Die in den unteren Etagen waren schwarz lackiert und deshalb nicht so speziell. Wie auch auf den anderen Schlössern die ich besuchte, war die aussicht von Himeji-jo grossartig. Nach dem Schloss gingen wir dann noch in den Schlossgarten. Der ist eigentlich gar nicht so gross. Mit all den verwinkelten Unterteilungen läuft man aber trotzdem ziemlich lange rum. Auf jeden Fall hab ich mal wieder viel Blumen und Kleintiere fotografiert.
Heute hab ich mir mit einem Amerikaner den Tori-Weg von Kyoto angesehen. Das ist ein Rundkurs den man gemütlich zu Fuss machen kann. Tori’s sind die Tore die immer am Eingang eines Schinto-Shreins stehen. Meistens aus Holz, Stein oder Metall. In den Farben rot, braun oder stein. Auf dem Toriweg gibt es tausende davon. Manchmal ist es sogar wie in einem Tunnel.
Ich bin nicht der einzige Schweizer. Im Hostel ist seit Gestern noch Krista aus dem Kanton Bern. Mit Ihr kann ich seit langem wieder mal einfach drauflos reden ohne irgendwas überlegen zu müssen. Das macht das leben massiv einfacher.

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