Montag, 7. Juli 2008
In Kyoto gibt es Tempel
Zum fotografieren ist Kyoto nicht gut. Die Tempel sind meistens sehr dunkel.
Das Holz hat eine Farbe wie die alte Kappelbrücke eine hatte. Weil die Regenzeit noch nicht vorbei ist, ist der Himmel immer wolkenverhangen. Meine Kamera weiss dann nicht recht was sie machen soll. Entweder man kann die Wolken sehen und die Tempel sind schwarz oder man kann die Tempel sehen und der Himmel ist weiss. F
ür mich ist das aber kein Problem weil ich kanns ja in echt sehen, meine Augen kommen mit der Situation zu recht. In der Stadt gibt es unglaublich viele Sehenswürdigkeiten.
Man kommt fast alle 200m an einem Schrein, Tempel oder Garten vorbei. Ich versuch einfach die grössten und schönsten rauszupicken. Heute waren vier Stück an der Reihe. Unter anderem der „goldene Tempel“. Das war sicher eines der schönsten Gebäude in Japan.
Der Bahnhof von Kyoto ist aber auch nicht ohne. Zu der alten Stadt passt der wie die Faust aufs Auge.
Der hat irgendwie etwas KKL mässiges.
Desweiteren war ich noch in meinem ersten Zen Garten. Das ist superschön. Weisser Kies, 15 Felsen, ein bisschen Moos und eine Mauer darum. Tönt banal ist aber wirklich schön anzusehen. Bin etwa 45 Minuten dagesessen und hab die Einfachheit bestaunt. Natürlich war auch noch ei
n bisschen Konversation dabei. In Kyoto gibt es extrem viele Ausländer. An allen anderen Orten waren die Hostels meistens von Japanern gefüllt. Hier ist das grad umgekehrt. Ich glaub die Engländer machen den grössten Teil aus. Dann kommen die Amis und die Australier. Schweizer gibts aber keine andere.
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