
Jetzt bin ich in Kyoto. Gestern und Vorgestern war ich in Nagasaki. Die Botschaft von Nagasaki ist die Selbe wie die von Hiroshima. Alle Atomwaffen müssen abgerüstet werden. Die Art und weise wie Hiroshima das macht gefällt mir aber besser. Die ersten drei Bilder sind vom Friedenspark. Die schwarze Säule markiert den Punkt über dem die Atombombe explodierte.

Das 4. Bild ist das Museum. Das war vor allem am Anfang krass gestaltet. Das erste Ausstellungsstück war eine Uhr die um 11:02 stehen blieb. Danach kamen einige Bilder wie es vor der Explosion aussah und dann kamen gleich die verbrannten Körper.

Die zeitliche Auflistung von allen, mittlerweile über 2000, weltweiten Atombombentests war extrem eindrucksvoll. Wenn man bedenkt, dass die USA 1943 für die Entwicklung der ersten Bomben über 2Milliarden Dollar aufwenden musste ging da extrem viel Geld in Rauch auf.

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ie rote Backsteinkirche wurde damals auch komplett zerstört. Es war eine der grössten christlichen Kirchen in Asien. Sie wurde aber wieder aufgebaut und der Päuli war da sogar mal und hat ne Messe gehalten. Da musste ich natürlich ein Bild machen. Wie es sich für eine christliche Kirche gehört war da am Tor zum Kirchengelände ein Hinweisschild wie man sich zu verhalten hat wenn man die Kirche betreten will.

Das Hinweisschild ist der Grund für meine scheiss Frisur. Ich musste nämlich mein Kopftuch ablegen. In die Kirche bin ich aber auch ohne „Hut“ nicht gekommen.

Alle Türen waren abgeschlossen.

Auf dem Heimweg zum Nagasaki Gasthaus hab ich dann noch zwei weitere „Kirchen“ gefunden.

Wie in Hiroshima gab es auch in Nagasaki Tramme. Manchmal waren es Neue und manchmal waren es Uralte. Japan ist nicht nur ein Entwicklungsland für neue Technologien, teilweise sieht es auch aus wie in einem Entwicklungsland. Ich muss aber sagen dass alles bestens Funktioniert. Ich musste noch nie auf einen Zug warten weil der nicht nach Fahrplan gefahren währe. Dasselbe gilt für Bus und Tram. Auch auf der Strasse sind oft uralte Chrörke unterwegs. Die Oldtimer sind ja auch irgendwie schön (aber unbequem, hab da nie Platz für meine Beine).
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