In Kyoto gibt es viel zu sehen. Ich hab mich vorgestern im Hostel angemeldet und werde erst nächsten Freitag wieder auschecken. Gestern besuchte ich die ersten 6 Sehenswürdigkeiten von der Stadt. Erster Halt war im Garten gleich neben dem Hostel. Ein typisch japanischer Garten wie er vor jahrhunderten für die „Reichen und Schönen“ angelegt wurde. Viele kleine Brücken, Waldlandschaften und natürlich Teiche. Nach dem Garten ging ich zu Fuss (der ganze Tag war zu Fuss) in den ersten Tempel.

Leider war die Hauptattraktion, eine 38m hohe Holzhalle unter einer Verkleidung. Das alte Teil muss renoviert werden und kommt erst 2010 wieder ans Tageslicht. Die Halle daneben war aber auch nicht klein und hat mir mächtig Eindruck gemacht. Nach weiteren 10 Minuten Fussmarsch war ich dann beim nächsten Tempel.

Da wollte ich eigentlich den Trommelturm anschauen. Leider war das für mich nicht möglich. Vielleicht lag es an meiner Kleidung (Oranges T Shirt, kurze Hosen und ein Kopftuch). Ist mir erst viel später aufgefallen dass meine Kleider nicht so tempelmässig war. Dafür hat mir einer der Mönche versucht zu erklären wie es im Turm drin aussieht. Den vierten Stopp machte ich in einem Restaurant. Vor vielen Jahren war das Haus eine Gaststube für Samurais und hohe Tiere der Stadt. Jetzt gibt’s da nichts mehr zu essen, dafür ist es nun ein Museum. Das Haus war glaub um die 350 Jahre alt. Das ausgestellte Geschirr um die 200 und die Bilder teilweise über 400 Jahre.

Der Kochherd auf dem Foto reichte aus um für 100 Gäste zu kochen. Nach dem Gasthaus ging ich in eine weitere Tempelanlage. Da gabs die grossen Bethallen, Park mit Teich, Pagoda (ich glaub die Höchste von Japan). In den Hallen war es leider verboten zu fotografieren. Meistens waren riesengrosse Holzfiguren zu sehen. Zum grössten Teil Nationalschätze.

Die letzte Station war dann der Kyoto Tower. Den hab ich mir aber für die Nacht aufgespart. Die Bilder aus dem Turm wurden aber nicht so gut weil man immer hinter einer Scheibe war.
Heute Morgen bin ich früh aufgestanden. Ich musste mein Zimmer wechseln. Eigentlich wollte ich danach gleich auf den Zug nach Amanohashidate.

Da ich aber den reservierte Zug verpasste, ich stand am falschen Gleis und habs erst ganz ganz spät gemerkt, wurde es dann doch 20 nach 10 bis ich richtig unterwegs war.

Amanohashidate ist der dritte von „most scenic places“. Die Insel gehört auch wirklich in die Kategorie der superschönen Plätze. Und es waren nicht mal viele Leute da.

Das einzige was mein vergnügen ein bisschen dämpfte war die trübe Luft. Darum sind die Bilder von der Aussichtsplattform nicht ganz so gut geworden wie die im Prospekt.
Noch ein paar Bilder zum Titel des heutig

en Eintrags.




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