Freitag, 6. Juni 2008

Holzägypter

Die Parklodge (http://www.nikkoparklodge.com/) war super. Der Empfang war freundlich, wie wenn man von einer Reise zurück kommt. Die Stimmung hat sich bis zum Abschied heute Morgen durchgezogen. Das Zen-Dinner, Veganermenü mit vielen Pilzen, war super köstlich, ich habs am ersten Abend probiert und am Zweiten dann nochmals genossen. Das Morgenjoga war auch ganz gut. Manchmal wars aber wie beim Chiropraktiker. Nach Tokyo war Nikko eine super Abwechslung, alles wieder mal ein bisschen kleiner und übersichtlicher. Nach dem ich mein Bett bezogen hatte machte ich mich gleich auf zur Brauerei. Das Bier war ganz anständig, aber ich war trotzdem der Einzige der im Lokal war. Nach der Stärkung hab ich noch das Dorf abgeklappert, ausser Souvenirshops gibt’s da aber nichts. Ne Tankstelle ist da noch. Die zweigt jetzt Preise wie bei uns in der Schweiz (glaub ich zu mindest). Vor zwei Wochen ist der Benzinpreis nämlich wieder um über 20 Yen gestiegen. Am zweiten Tag hab ich mir dann ein Tempelticket gegönnt und hab mir all die uralten Bauten angeschaut. Es war fast wie bei den Pharaonen. Die Japaner verwendeten aber weniger Steine dafür umso mehr Holz. Alles ist bunt angemalt und verziert. Es war wirklich eindrücklich. Nach den Tempel machte ich mich noch auf die Suche nach einem speziellen Friedhof der im Reiseführer vermerkt war. Auf dem Weg dahin konnte ich noch einen Blick auf die Kaiservilla werfen. Aber nur von aussen, es war mir irgendwie nicht durm ein Haus mit 106 Zimmern anzuschauen. Der Friedhof war schön. Die legen da den Buddhastatuen rote Wollkappen an. Ich hatte sogar Wetterglück. Der Regen kam erst auf dem Heimweg.Vom Mittwoch auf Donnerstag war die Lodge fast leer. Nur ein kleine Familie, Antti aus Finnland und ich waren da. Am Donnerstagabend sahs dann aber anders aus. Da waren um die 15-20 Personen anwesend. Der Kris aus Belgien ist noch angekommen, er ist auch auf dem Weg gegen Norden. In Hokkaido will er sich ein Auto mieten. Eventuell mach ich dann den Beifahrer, mal sehen. Übrigens: „Nikko is Nippon“

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