Samstag, 7. Juni 2008

Ich bin auch ein Naturfotograf

Nach meinem bisher zweiten japanischen Frühstück, reiste ich heute nach Matsushima. Das heisst so viel wie Kieferinseln. Matsushima ist ein hochtouristischer Ort. Damit es nicht zu Verwechslungen kommt, ich bin der mit dem orangen T-Shirt. Immer auf der suche nach schönen Dingen. Heute ist mir so einiges vors Objektiv gekommen. Zum Beispiel diese kleinen Stiefmüetterli, das fleissige Hummeli und der flatterige Sommerling. Nach Mutsashima bin ich gegangen weil mir die „Wilde Hilde“, eine der Lehrerinnen von der Naganuma School, den Ort empfohlen hat. Er ist bekannt für die über hundert, mit Kiefern bewachsenen, Inseln die in der Bucht vor der Stadt liegen. Auf dem Schiffslalom zwischen den Inseln durch, hatte man dann gemerkt dass es sich wirklich um einen Touristenort handelt. Viele Leute und viel Lärm. Im Grossen und Ganzen war es aber nicht überloffen wie ich befürchtet hatte. Die Schifffahrt hab ich eigentlich wegen den Inseln gemacht. Das fotografieren dieser, hat sich aber schwierig erwiesen da man nur auf dem Heckdeck nicht inter Scheiben stehen musste. Da war aber auch die Fütterungszone der Möwen. Deshalb hats halt mehr Fotos von den Vögeln gegeben als von den Inseln. Gegen Ende der Rundfahrt hat sich dann noch ein Bussard, oder ähnlich, in den Schwarm eingebaut. Der war genauso erfolgreich wie die Möwen, hat das Futter aber mit den Klauen gefangen, nicht mit dem Schnabel. Kaum wieder auf dem Festland angekommen gings zu weiter zu einer altbuddhistischen Insel mit über hundert, in den Fels gehauenen, Einzimmerhölen. Früher waren die Leute halt kleiner. Von dieser Insel aus hab ich dann auch eine Hochseeentenfamilie (cooles Wort mit dreifach-e) gesehen. Leider war die schon ziemlich weit im Meer draussen. All die Tierchen machen natürlich auch Lust auf Nahrung. Da ich die frittierten Schmetterlingsflügel nirgendwo finden konnte hab ich hat zum Tintenfisch und der Meerschnecke gegriffen. Die Schnecke war von der grossen Sorte, cirka 10 cm langes Haus. Der Tintenfisch und auch der langsame Kriecher waren lecker grilliert. Auf der Gummigkeitsskala (1=zart, 10=super gummig) waren beide etwa auf der 9.

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