
Vorgestern bin ich in Tokushima angekommen. Für schweizer Verhältnisse eine Grossstadt (über 250000 Einwohner). Vielleicht tu ich Tokushima unrecht, aber ich glaube Horw hat etwa gleich viel zu bieten. Nachdem ich mein Zimmer inspiziert und meinen Plunder abgelegt hatte, stieg ich wieder in den Zug um in Bandou den ersten von 88 Tempel, auf einer Pilgerroute, zu besichtigen.

Die Pilgerreise dauert zu Fuss etwa 2 Monate. Für mich also leider nicht mehr machbar. Als ich wieder in meiner neuen Hometown ankam wollte ich noch auf den Hausberg der Stadt. Die Seilbahn war aber schon nicht mehr in Betrieb. Ok, 280 Höhenmeter sollten auch zu Fuss noch zu machen sein. Ich hab mich bei der Seilbahn nach ner Karte umgesehen, konnte aber nichts finden. Deshalb bin ich einfach drauflos gelaufen. Immer bergauf. Irgendwie kam dann die Dunkelheit doch schneller als erwartet und ich hab die Übung vor dem Gipfel abgebrochen.

Durch den Wald durch hab ich aber doch noch einen keinen Teil der Stadt zu sehen bekommen. An meinen zweiten Tag in Tokushima wollte ich die Schlossruinen anschauen. Von den Ruinen war jedoch nichts zu sehen. Das einzige was ich fand war der Hügel auf dem das Schloss mal gestanden hat. Der Park um die „Ruinen“ war aber ganz schön.

Während den fotografieren von den Libellen hab ich so einige Mückenstiche abbekommen. Da mir die Biester aber schon früher mächtig zugesetzt hatten, war ich mit Anti-beiss-Stift ausgerüstet. Den hab ich in einer Apotheke nonverbal bestellt. Manchmal hilft theäterle mehr als Englisch. Für den Nachmittag hab ich mir Naruto vorgenommen. Da ich aber den falschen Zug erwischte bin ich zuerst mächtig ins Getto raus gefahren.

In dem Dorf in dem ich dann aus dem Zug ausgestiegen bin gab’s einen Vergnügungspark aber niemand der sich vergnügte.

Ich glaub ich war für dieses Jahr der erste Ausländer der sich nach Nishi-Oe verirrt hatte. Mit dem falschen Zug wieder zurück und dem richtigen nach Naruto. In Naruto gibt’s ne Autobrücke übers Meer.

Unter der Autobrücke ist ein Spazierweg angebaut. Teilweise sogar mit Glasboden so dass man das Meer aus 45m Höhe beobachten kann. Unter der Brücke ist der Übergang zwischen dem Inlandmeer und dem Pazifik. Beim Wechsel von Ebbe und Flut kommt es da zu massiven Wasserverschiebungen. Durch diese Wasserbewegung entstehen dann Wasserwirbel. Gemäss Prospekt können die Wirbel bis 20m Durchmesser erreichen. I

ch hab Wirbel gesehen, aber die waren viel kleiner. Es war aber Trotzdem ein netter Ausflug.
Heute morgen hab ich mich dann nach Hiroshima begeben. Eigentlich wollte ich noch ein weiters Ziel in Shikoku anpeilen. Da mir aber Tokushima nicht so zugesagt hat, lass ich das nun sein. Hiroshima hat grüne Trams, wie in Basel.
1 Kommentar:
Wenn das mit den grünen Trams nur gut kommt :-)!
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